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FAQ

Gibt es genug Holz für eine Zukunft mit flächen­de­cken­dem Holz­bau?

Ja. In Euro­pa wach­sen jähr­lich rund 1 Milli­ar­de m³ Holz, von denen nur etwa 600 Milli­o­nen m³ geern­tet werden. Ein konser­va­tiv geschätz­tes nachhaltiges Ernte­po­ten­zi­al von 50 Milli­o­nen m³ reicht aus, um jähr­lich über 80 Milli­o­nen m² Geschoss­flä­che zu reali­sie­ren.

Allein in Deutsch­land wach­sen täglich über 300.000 m³ Holz – genug für tausen­de Wohn­ein­hei­ten. Dennoch wird nur ein Bruch­teil davon tatsäch­lich geern­tet oder für den Wohnungs­bau genutzt.

Das Problem liegt nicht in der Verfüg­bar­keit des Rohstoffs, sondern in veral­te­ten Logis­tik­ket­ten, fehlen­den Anrei­zen und konven­ti­o­nel­len Bauwei­sen. Die Tech­no­lo­gie von All3 ist der fehlen­de Schlüs­sel, um jähr­lich über 80 Milli­o­nen m² kohlen­stoff­bin­den­de Gebäu­de zu ermög­li­chen.


Holz­wachs­tum vs. Ernte, M m³

Holz­wachs­tum vs. Ernte, M m³

Ist CLT ein neues Mate­ri­al? Seit wann ist es für mehr­ge­schos­si­gen Bau zerti­fi­ziert?

Nein. Mate­ri­a­li­en, die dem heuti­gen CLT ähneln, wurden bereits in den 1920er-​Jahren in den USA paten­tiert, ein offi­zi­el­les Patent wurde 1985 in Frank­reich ange­mel­det. Das erste drei­ge­schos­si­ge Gebäu­de aus CLT wurde in den 1990er-​Jahren von einem deut­schen Holz­bau­un­ter­neh­men in Bayern errich­tet.

Seit­her wurden welt­weit tausen­de Gebäu­de mit 4 bis 25 Stock­wer­ken reali­siert, der Nach­weis für die Eignung im mittel­ho­hen und selek­tiv auch hohen Geschoss­bau. Ein CLT-​Hochhaus mit 55 Etagen befin­det sich derzeit in Planung.


The Marcus Center, ein 55-​stöckiges Holz­hoch­haus (Mitte), befin­det sich in Milwau­kee, USA, in Planung.

The Marcus Center, ein 55-​stöckiges Holz­hoch­haus (Mitte), befin­det sich in Milwau­kee, USA, in Planung.

Gibt es mittel­gro­ße Holz­ge­bäu­de, die schon lange bestehen?

Ja. Die Fach­werk­bau­wei­se, ein direk­ter Vorläu­fer moder­ner Massiv­holz­sys­te­me, war im 15. und 16. Jahr­hun­dert in Deutsch­land beliebt und hat sich über Euro­pa hinaus verbrei­tet. Viele Gebäu­de, Stra­ßen­zü­ge und ganze Stadt­ker­ne aus dieser Bauwei­se exis­tie­ren bis heute - und über­tref­fen die heuti­ge durch­schnitt­li­che Lebens­dau­er von Gebäu­den (70–125 Jahre) bei Weitem.


Histo­ri­scher Stadt­kern von Mons­chau, Eifel­re­gi­on, Deutsch­land.

Histo­ri­scher Stadt­kern von Mons­chau, Eifel­re­gi­on, Deutsch­land.

Ist CLT brand­si­cher?

Ja. Tragen­de CLT-​Module bilden aufgrund ihrer spezi­fi­schen chemisch-​physikalischen Eigen­schaf­ten im Brand­fall eine schüt­zen­de Verkoh­lungs­schicht und weisen damit eine hervor­ra­gen­de Feuer­wi­der­stands­fä­hig­keit auf. Sie erfül­len inter­na­ti­o­na­le Sicher­heits­nor­men wie EN 1995-1-2 und ASTM E119 und halten über zwei Stun­den inten­si­ver Brand­ein­wir­kung stand und damit deut­lich mehr als für mittel­gro­ße Gebäu­de vorge­schrie­ben.

Da ASTM E119 auch auf Beton und Stahl ange­wen­det wird, erfolgt die Bewer­tung auf regu­la­to­risch vergleich­ba­rer Basis.

Wie schnei­det Holz im Vergleich zu Beton und Stahl im Bauwe­sen ab?

CLT vereint Leis­tungs­fä­hig­keit, Nach­hal­tig­keit und indus­tri­el­le Präzi­si­on in einem Maß, das klas­si­sche Baustof­fe wie Beton und Stahl oft nicht errei­chen, beson­ders im Kontext vorge­fer­tig­ter Syste­me.

  • Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten: CLT ist mit 400–500 kg/m³ deut­lich leich­ter als Beton (2.400–2.700 kg/m³) oder Stahl. Das redu­ziert Trans­port­auf­wand, Monta­ge­zei­ten und den Einsatz schwe­rer Maschi­nen.
  • Struk­tu­rel­le Leis­tung: Auch wenn die Druck­fes­tig­keit unter der von Beton liegt, ermög­licht CLT durch syste­mi­sche Effi­zi­enz hohe Gesamt­leis­tun­gen, einschließ­lich Form­bar­keit und Erdbe­ben­si­cher­heit.
  • Konstruk­ti­ons­vor­tei­le: Holz erlaubt trocke­ne, schnel­le Monta­ge ohne aufwän­di­ge Aushär­te­pro­zes­se wie bei Beton.

Installationszeit einer einzelnen Komponente
  • Nach­hal­tig­keit: CLT spei­chert CO₂ während seines gesam­ten Lebens­zy­klus, während Beton für rund 8 % der globa­len Emis­si­o­nen verant­wort­lich ist. Für ESG-​orientierte Projek­te bietet Holz somit klare ökolo­gi­sche und wirt­schaft­li­che Vortei­le.

Einfach gesagt: Holz über­trifft Beton und Stahl in vielen Aspek­ten, die für moder­nes, effi­zi­en­tes und nachhaltiges Bauen entschei­dend sind.

Wollen Menschen in mehr­ge­schos­si­gen Holz­ge­bäu­den wohnen?

Abso­lut und die Nach­fra­ge steigt weiter. Holz­bau wird euro­pa­weit zuneh­mend belieb­ter, insbe­son­de­re in Deutsch­land: 76 % der Menschen verbin­den Holz mit Behag­lich­keit, 68 % empfin­den es als ästhe­tisch über­le­gen.

Holz ist längst kein Nischen­ma­te­ri­al mehr, sondern gilt als hoch­wer­tig, nach­hal­tig und begeh­rens­wert. Mit wach­sen­dem Klima­be­wusst­sein und höhe­ren Designstandards werden Holz­ge­bäu­de zuneh­mend nicht nur akzep­tiert, sondern regel­recht ange­strebt.


Holz als Baustoff: Akzep­tanz in Deutsch­land

Menschen

Wie werden die Nach­hal­tig­keits­ver­spre­chen von All3 veri­fi­ziert?

Unse­re Nach­hal­tig­keit ist nicht bloß ein Verspre­chen, sondern durch inter­na­ti­o­nal aner­kann­te Zerti­fi­zie­run­gen nach­ge­wie­sen.

  • DGNB Platin: Die höchs­te Auszeich­nung der Deut­schen Gesell­schaft für Nach­hal­ti­ges Bauen. All3 erfüllt alle Krite­ri­en.
  • Inter­na­ti­o­na­le Stan­dards: Mit unse­rer Expan­si­on werden auch BREEAM Outstan­ding und LEED Platin erreicht, um markt­über­grei­fen­de Glaub­wür­dig­keit sicher­zu­stel­len.
  • Kosten­ef­fi­zi­ent: Während Verbund­holz norma­ler­wei­se höhe­re Kosten verur­sacht, macht unser KI- und robo­tik­ge­stütz­ter Ansatz grünes Bauen bezahl­bar.
  • Menschen­zen­triert: DGNB verbes­sert auch Raum­luft­qua­li­ty, Tages­licht­nut­zung und ther­mi­schen Komfort - das stei­gert das Wohl­be­fin­den der Bewoh­ner.
  • Finan­zi­el­le Vortei­le: Zerti­fi­zier­te Gebäu­de sind förder­fä­hig und erhal­ten Zugang zu nach­hal­ti­ger Finanz­wirt­schaft und güns­ti­ge­ren Zins­sät­zen.

BREEAM Logo
LEED Logo
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Wodurch unter­schei­det sich All3 vom tradi­ti­o­nel­len Bauwe­sen?

All3 ist ein verti­kal inte­grier­tes Bau-​Tech-​Unternehmen, das KI-​gestütztes Design mit robo­ter­ge­stütz­ter Vorfer­ti­gung und Monta­ge kombi­niert.

Im Gegen­satz zur lang­sa­men, frag­men­tier­ten und fehler­an­fäl­li­gen tradi­ti­o­nel­len Bauwei­se ersetzt All3 diesen veral­te­ten Ansatz durch ein daten­ge­trie­be­nes End-to-End-System. Das Ergeb­nis: Halbie­rung der Projekt­lauf­zeit, signi­fi­kan­te Kosten­ein­spa­run­gen und dras­tisch verbes­ser­te Umwelt­bi­lanz, bei gleich­blei­bend hoher Bauqua­li­tät und Skalier­bar­keit.

Wodurch unter­schei­det sich All3 von ande­ren Vorfer­ti­gungs­un­ter­neh­men?

Während klas­si­sche Anbie­ter auf star­re, veral­te­te Syste­me setzen, wurde All3 gezielt für reale Projekt­an­for­de­run­gen entwi­ckelt: Geschwin­dig­keit, Flexi­bi­li­tät, Effi­zi­enz und Gestal­tungs­frei­heit.

  • Echte Inte­gra­ti­on: All3 vereint KI, Robo­tik, eige­ne Soft­ware und tiefes Immo­bi­li­en Know-​how in einem System. Ande­re nutzen oft Stan­dard­lö­sun­gen aus der Altin­dus­trie.
  • Soft­ware­ge­trie­be­ne Produk­ti­on: Unse­re Auto­ma­ti­sie­rung passt sich projekt­spe­zi­fisch an, ohne Umpro­gram­mie­rung oder Stan­dar­di­sie­rung.
  • Komple­xi­tät als Stan­dard: All3 bewäl­tigt schwie­ri­ge Grund­stü­cke und Sonder­for­men ohne Einbu­ßen bei Kosten oder Tempo.
  • Zukunfts­si­cher: Ande­re Anbie­ter müss­ten jahre­lang inves­tie­ren, um vergleich­ba­re Flexi­bi­li­tät zu errei­chen.

Für wen ist All3 gedacht?

All3 rich­tet sich an Projekt­ent­wick­ler, Archi­tek­tur­bü­ros, Kommu­nen und Wohnungs­un­ter­neh­men, die hoch­wer­ti­ge, geneh­mi­gungs­fä­hi­ge Gebäu­de schnel­ler und kosten­ef­fi­zi­ent reali­sie­ren möch­ten. Insbe­son­de­re auf schwie­ri­gen oder beeng­ten inner­städ­ti­schen Grund­stü­cken. Unse­re Part­ner sind visi­o­nä­re Vorden­ker, die das Poten­zi­al tech­no­lo­gi­scher Inno­va­ti­on erken­nen und somit Geschwin­dig­keit, Kosten­struk­tur und Gestal­tungs­spiel­raum opti­mie­ren.

Wo befin­den sich die Fabri­ken von All3 und wie funk­ti­o­nie­ren sie?

Unser Werk befin­det sich in Belgrad. Weite­re Stand­or­te sind für zentral­eu­ro­päi­sche Märk­te geplant. Unse­re Ferti­gun­gen sind modu­lar, soft­ware­ge­steu­ert und robo­ter­ge­stützt – sie passen sich in Echt­zeit an, um maßge­schnei­der­te Kompo­nen­ten in Serie herzu­stel­len.

Im Gegen­satz zu klas­si­schen, teuren Groß­an­la­gen sind All3-​Fabriken in der Konstruk­ti­on leicht gebaut und kosteneffizient. In der Regel sind sie inner­halb von sechs Mona­ten mit einem einstel­li­gen Milli­o­nen­be­trag (CAPEX) reali­sier­bar. Für Groß­kun­den oder Projekt­ent­wick­ler können wir stand­ort­spe­zi­fi­sche Werke aufbau­en, um Trans­port­kos­ten zu senken, Liefer­zei­ten zu verkür­zen und eine resi­li­en­te Liefer­ket­te zu gewähr­leis­ten.


Process

Welche Gebäu­de­ty­pen produ­ziert All3?

All3 fokus­siert sich auf mehr­ge­schos­si­gen Wohnungs­bau, unter­stützt aber auch gemischt genutz­te Projek­te, Büro­ge­bäu­de, Studen­ten­wohn­hei­me und Co-​Living-​Konzepte. Unse­re Gebäu­de werden indi­vi­du­ell für komple­xe städ­ti­sche Grund­stü­cke geplant und gefer­tigt. Sie erfül­len alle gelten­den Baunor­men und decken sowohl geför­der­ten als auch frei finan­zier­ten Wohnungs­bau ab.

Wie unter­stützt All3 beeng­te oder komple­xe Grund­stü­cke?

All3 wurde spezi­ell für städ­ti­sche Brach­flä­chen entwi­ckelt, bei denen herkömm­li­che Bauwei­sen an ihre Gren­zen stoßen. Enge Baulü­cken, unre­gel­mä­ßi­ge Formen, rück­wär­ti­ge Höfe oder einge­schränk­ter Zugang. Während modu­la­re Syste­me stan­dar­di­sier­te Formen und groß­zü­gi­ge Logis­tik­zo­nen benö­ti­gen, passt sich unser System dyna­misch den Gege­ben­hei­ten an.

KI-​gestütztes Layout-​Design maxi­miert jeden Quadrat­me­ter, selbst auf schwie­rigs­ten Grund­stü­cken. Leich­te, robo­tisch gefer­tig­te Kompo­nen­ten ermög­li­chen die präzi­se Monta­ge mit mini­ma­lem Gerät (Kran) vor Ort.

Ist All3 ein schlüs­sel­fer­ti­ger Anbie­ter?

Ja. All3 liefert ganz­heit­li­che Lösun­gen vom ersten Entwurf bis zum schlüs­sel­fer­ti­gen Gebäu­de. Unser Leis­tungs­um­fang umfasst Archi­tek­tur, Trag­werks­pla­nung, robo­ter­ge­stütz­te Vorfer­ti­gung sowie Baustel­len­vor­be­rei­tung und Monta­ge. Auf Wunsch über­neh­men wir auch den Innen­aus­bau in Abhän­gig­keit der Projekt­an­for­de­rung.

Kann ich meinen eige­nen Archi­tek­ten bei All3 einset­zen?

Ja. Unser System ist auf Zusam­men­ar­beit ausge­legt. Ob mit einem frühen Konzept­ent­wurf oder einem voll­stän­dig ausge­ar­bei­te­ten Plan.

Archi­tek­ten können zu jedem Zeit­punkt einstei­gen, Design­va­ri­an­ten simu­lie­ren, Normen abglei­chen oder direkt im DWG-/BIM-​Format arbei­ten. Routi­ne­auf­ga­ben wie Prüf­sta­tik oder Regel­werk­ana­ly­se über­nimmt das System.

Beschränkt All3 die archi­tek­to­ni­sche Krea­ti­vi­tät oder Gestal­tungs­frei­heit?

Ganz im Gegen­teil. Jedes All3-​Gebäude ist völlig indi­vi­du­ell. Unse­re gene­ra­ti­ven Entwurf­stools und die para­me­tri­sche Model­lie­rung unter­stüt­zen einzig­ar­ti­ge Formen, Fassa­den und räum­li­che Anord­nun­gen, ohne die Zwän­ge bestehen­der modu­la­rer Bausys­te­me.

Durch Auto­ma­ti­sie­rung repe­ti­ti­ver Aufga­ben schafft All3 mehr Raum für krea­ti­ves Arbei­ten. Archi­tek­tur wird nicht ersetzt, sondern befreit.

Verrin­gert All3 das Risi­ko für Projekt­ent­wick­ler?

Ja. Kürze­re Bauzei­ten, plan­ba­re Kosten und redu­zier­te Abhän­gig­kei­ten von der Baustel­le senken finan­zi­el­le und opera­ti­ve Risi­ken, beson­ders bei komple­xen Projek­ten. All3 ermög­licht zuver­läs­si­ge Plan­bar­keit bei Geschwin­dig­keit, Quali­tät und Budget.

Kann ich ein Projekt von All3 besich­ti­gen?

Unser erstes Projekt wird in Kürze für Besich­ti­gun­gen geöff­net. Bei Inter­es­se melden Sie sich gerne über das Kontaktformular.

Kann ich nur einen Teil des All3-​Systems nutzen – z. B. nur das Design oder nur die Produk­ti­on?

Unsere Technologie vereint drei zentra­le Berei­che: KI-​gestützte Archi­tek­tur, robo­ti­sier­te Produk­ti­on und mobi­le Monta­ge. Einzel­ne Soft­ware­ele­men­te sind zwar isoliert nutz­bar, aber der volle Nutzen entsteht nur durch das inte­grier­te Zusam­men­spiel.

Daten, Präzi­si­on und Planungs­lo­gik sind von Anfang an durch­gän­gig hinter­legt. Werden diese Elemen­te getrennt, gehen Effi­zi­enz, Skalier­bar­keit und Umsetz­bar­keit verlo­ren.

Einfach gesagt: Am besten funk­ti­o­niert All3, wenn man alle drei Kompo­nen­ten nutzt.

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